Amsterdam

02-Amsterdam | Tag 01 | Anreise, Applaus & Ausweichquartier

Hallo und welkom zurück zu meiner zweiten hier festgehaltenen Reise!


Aufmerksamen Lesern meiner ersten Reihe kann ich direkt versichern: Es hat sich nichts geändert. Die Reiselust ist da, der Plan… nicht. Ganz nach dem bewährten Motto „Mal sehen, was kommt“ haben wir – abgesehen von Flug und Hotel – wieder einmal nichts Großartiges fixiert.

Solltest du jetzt gerade nicht zum elitären Kreis der RoisRolls-Stammleser gehören, dann empfehle ich dir dringend einen Blick in die Dubai-Reise zu werfen. Für alle, die zufällig zur Generation gehören, die mit dem Prinzip eines Reiseblogs nicht so ganz vertraut ist: Klick einfach oben auf die gewünschte Kategorie, scroll runter und fang am besten bei 01 an. Vertrau mir😉

Aber Schluss mit Eigenwerbung – los geht’s mit Reise Nummer Zwei!

Dieses Mal entführe ich meine treue Reisebegleiterin Mili in die Hauptstadt der Niederlande: Amsterdam. Für mich – alten Amsterdam-Hasen (also… ich war schon mal da) – natürlich eine besondere Ehre. Für Mili war’s das erste Mal, für mich das erste Mal wieder – perfekte Kombi also. Nebenbei auch ein ziemlich solides Geburtstagsgeschenk, find ich.

Ready for Take-off?

Mit sanfter Verspätung hob unser Flieger gegen 20:30 Uhr vom Wiener Flughafen ab. Knapp zwei Stunden später – und einem Start & Landung der Extraklasse durch unseren Piloten Nik (Applaus!) – landeten wir sicher in Amsterdam. Am Flughafen suchten wir uns zielsicher den Weg zu den Zügen, um Richtung Amsterdam Centraal zu fahren. Von dort wären es eigentlich noch rund 20 Minuten Fußmarsch gewesen – wenn nicht direkt vor dem Bahnhof eine Baustelle der Hölle gewartet hätte. Also +20 Minuten zum Orientieren, warum auch nicht.

Hotel? Ja… nein.

Gegen halb eins kamen wir endlich im Ibis Amsterdam Centre Stopera an. Schon leicht übermüdet und duschbereit begrüßte uns die Rezeption mit der Information: Wir sind leider überbucht, es gibt kein freies Zimmer mehr.
Mein innerer Ruhe-Buddha wurde kurz von einem inneren Vulkan ersetzt – aber der Rezeptionist beruhigte uns schnell: Es gäbe ein Ausweichquartier, das Taxi sei schon bestellt. Also: noch kein Bett, aber immerhin eine Lösung.
Nach einer weiteren halben Stunde wurden wir dann abgeholt – und, natürlich, wieder zurück in die Nähe des Bahnhofs gefahren. Die Ironie: Die ganze Pflasterstein-Tortur mit dem Trolley war also umsonst. Jeder, der mal mit Gepäck durch Amsterdam gelaufen ist, weiß Bescheid: Pflastersteine ahoi!

Ende gut, alles gut?

Nach dieser leicht turbulenten Anreise gab’s immerhin eine Dusche, ein Bett, ein Joghurt von der Hotelbar – und hoffentlich bald Handyempfang (seit der Landung: Funkstille). Damit verabschiede ich mich offiziell vom ersten Amsterdam-Tag.

Tot morgen und Welterusten!

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