03-Sizilien | Tag 04 | Dolce Vita & Taormina-Entscheidung
Ciao ragazzi!
Wie bereits im vorhergehenden Beitrag vermutet, haben wir uns heute mal wieder nur auf die faule Haut gelegt. Und ein Besuch am Strand war auch dabei 😜
Also starteten wir wieder mal mit italienischem Frühstück und suchten uns, nicht weit von unserem ersten Lounge-Besuch entfernt, einen noch besseren Zugang ins Meer samt Sonnenschirm und Liegen. Diesmal sogar um nur 30 € (auf den Kellner und ausgefallene Getränke mussten wir dafür allerdings verzichten).
Wir brutzelten also vor uns hin und überlegten, welche der drei Ost-Städte wir besuchen wollen: Taormina, Catania oder Syrakus.
Alle drei Städte befinden sich direkt an der Ostküste der Insel und sind untereinander gar nicht so weit voneinander entfernt. Da wir allerdings nur Zeit für einen ordentlichen Besuch hatten (Fahrzeit beträgt immerhin 2,5–3 Stunden), mussten wir abwägen, ob wir lieber:
– Catania besuchen wollen, die zweitgrößte Stadt Siziliens mit viel urbanem Flair, direkt unter dem Ätna gelegen, bekannt für ihre Märkte, Streetfood und barocke Altstadt.
– Syrakus, eine der ältesten Städte des Mittelmeerraums mit antiker Geschichte, griechischem Theater und dem hübschen Stadtteil Ortigia auf einer Halbinsel.
– oder eben Taormina, das malerische Bergstädtchen mit Blick auf das Meer, einer der bekanntesten Touristenorte Siziliens mit griechisch-römischem Theater, engen Gassen und einem gewissen Hauch von Jetset und Filmfestival-Glamour.
Nachdem uns Taormina nicht nur im Internet, sondern auch von diversen Freunden (und Fremden beim Friseur davor) empfohlen wurde, fiel unsere Wahl schließlich auf dieses malerische Örtchen.
Der Tag am Strand verging wie im Flug – mit guten Paninis und Espressi vom Strandrestaurant – und gut erledigt von der Sonne machten wir uns am Abend auf die Suche nach einem passenden Restaurant fürs Abendessen.
Nach kurzer Google-Maps-Recherche wurden wir fündig und durften ein Restaurant besuchen, das sich über drei Stockwerke und eine enge Wendeltreppe nach oben streckte. Dort genossen wir ein typisch sizilianisches Menü (Pizza mit Bier sowie Fruchtsalat mit Espresso) bei einem grandiosen Blick über das Meer und einer untergehenden Sonne zum Niederknien.



Also geht’s morgen ab in den Osten – auf der Suche nach den Reichen und Schönen (abseits des Spiegelbilds).
Rimanete sintonizzati – bleibt dran.