Dubai

01-Dubai | Tag 01 | Anreise über Abu Dhabi

Die erste große Reise beginnt (und wer ist schuld daran?)

Willkommen bei meiner allerersten Reise, die ich hier für euch festhalte – und nein, ich bin nicht allein unterwegs. Meine Freundin Milica Ratkovic hat mich begleitet, und um ehrlich zu sein, das Ganze war ursprünglich ihre Idee. Also, wenn ich ab und an den typischen „Was-mache-ich-hier-blick“ im Gesicht hatte, wisst ihr, wem ich das zu verdanken habe. 😉

Abflug-Abenteuer

Der Startschuss fiel pünktlich um 10:05 Uhr am Wiener Flughafen mit dem Boarding, und ab ca. 11:00 Uhr hoben wir ab. Der Vogel, mit dem wir flogen, war keine kleine Nummer: eine BOEING 787-10! Der größte Flieger, den ich jemals betreten habe. Während des Flugs gab es allerlei Unterhaltungsmöglichkeiten – Monopoly als Onboard-Game (Frage am Rande: Warum sind die Spiele immer gegen Spieler 1?), und wir haben ein paar Filme geschaut.

Gaumenfreuden auf 39.000 Fuß

Dann kam das Essen. Wir hatten ein typisch arabisches Gericht: zartes Hendl mit Kartoffelpüree, gegrilltem Gemüse und einem Mais-Süßkartoffel-Zimt-Salat (ja, so exotisch, wie es klingt) – und zum Dessert einen sündigen Passionsfrucht-Cheesecake. Nicht schlecht für Flugzeugessen, oder?

Ankunft mit VIP-Sicherheitscheck

Nach ungefähr 6,5 Stunden (dank eines Umweges über Dschidda) und einem Zeitsprung von +3 Stunden landeten wir gegen 19:40 Uhr in Abu Dhabi. Der Empfang? Sagen wir mal, SEHR gründlich! Unsere biometrischen Daten wurden erfasst, und als ich dann aufgefordert wurde, „bitte die Augen weiter zu öffnen“ (nach fünf Versuchen), wusste ich, dass es ernst wird.

Gepäck? Zum Glück sofort da! Und unseren Transfer-Fahrer fanden wir auch sofort. Hier kam schon die erste Überraschung: Er nahm uns gleich das Gepäck ab – und ließ es uns nicht mal tragen. Ein erster Blick auf das, was man hier wohl echte „Dienst“-leistung nennt.

Von Abu Dhabi nach Dubai: „Wo man Ferrari kauft und warum die Aussicht keine Rolle spielt“

Unsere Fahrt von Abu Dhabi nach Dubai war eine 1,5-stündige Einführung in die Vereinigten Arabischen Emirate. Unser Fahrer erzählte uns alles – von den besten Orten für den Kauf eines Ferrari, Bugatti oder McLaren (nur für den Fall…) bis hin zu Dubai-Insidertipps. Unser Hotel, das Four Points By Sheraton an der Sheikh Zayed Road, begrüßte uns dann mit einem riesigen Eckzimmer und Balkon. Einziger Haken? Der vierte Stock – also eine Aussicht auf… naja, den Parkplatz.

Spätnachts unterwegs: Ein Hauch von Orient und Glück bei der Restaurantwahl

Nach dem Einchecken und Auspacken überkam uns die Entdeckerlust – und der Hunger. Trotz der späten Stunde (23 Uhr) hatten wir unglaubliches Glück mit der Lage unseres Hotels, denn die umliegenden Restaurants und Geschäfte haben einfach 24/7 geöffnet. Nach einem nächtlichen Spaziergang landeten wir schließlich im „Piccolo Mondo View“. Unser Abendessen? Ein köstlicher Apfel-Granatapfel-Saft, Lahmacun und Arayes, ein klassisches libanesisches Pita-Gericht mit gewürztem Fleisch. Perfekt, um unsere erste Nacht abzurunden.

Nachtruhe (für manche schneller als für andere)

Gegen 01:30 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zurück ins Zimmer – und was soll ich sagen, der Tag war aufregend, aber auch anstrengend. Schlafen war also angesagt, um für das morgige Highlight – den Burj Khalifa – frisch und munter zu sein. Während die einen etwas länger brauchten, um in die Kissen zu sinken, haben andere schneller das Land der Träume erreicht. 😉

Ende von Tag 1 – bis morgen!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *