01-Dubai | Tag 02 | Burj Khalifa, Luxus und Abendessen mit Fontänen
Tag 2: Zwischen 555 Metern über der Erde und einem Dinner mit Goldflocken
Nachdem wir gestern die ersten Eindrücke gesammelt hatten, war heute der Moment für wahre Dubai-Extravaganz! Der Plan: ein luxuriöses Frühstück, ein Ausflug auf die 148. Etage des Burj Khalifa und ein unvergesslicher Abend bei der berühmten Dubai Fountain-Show.
Der Tag startet mit französischem Flair (und einem kleinen Metro-Fauxpas)
Wir begannen den Tag stilvoll mit einem französischen Frühstück im Hotel, um dann für unser Highlight – die „Top of the World“-Aussichtsplattform des Burj Khalifa – frisch gestärkt aufzubrechen. Schon vorab hatten wir Tickets für die 148. Etage gekauft, und zwar VIP. Schließlich dachten wir uns: Wenn wir schon mal in Dubai sind, dann auf die höchste Plattform, die öffentlich zugänglich ist, und nicht „nur“ auf die 124. oder 125. Etage. Frei nach dem Motto: Wenn schon, denn schon!
Dank eines Tipps unseres Taxifahrers vom Flughafen fuhren wir mit der Metro. Was er uns jedoch verschwiegen hat, ist, dass es in Dubai eigene Zugabteile nur für Frauen gibt – und natürlich war mein Timing perfekt: Ich landete prompt im falschen Abteil und stand als einziger Mann zwischen lauter verdutzten Blicken. Glücklicherweise mussten wir nur eine Station fahren, und Mili hatte ihren Spaß an meinem kleinen Fauxpas.

Willkommen im VIP-Land
Als wir an der Station „Dubai Mall / Burj Khalifa“ ankamen, sahen wir das imposante Gebäude schon von Weitem in den Himmel ragen – immerhin ganze 828 Meter hoch. Aus der Ferne betrachtet wurde mir schon ein wenig mulmig, und als wir den fleißigen Fensterputzern zusahen, die scheinbar schwindelfrei in schwindelerregender Höhe arbeiteten, drehte sich mir kurz der Magen um.
Nach einigen Minuten Suchen, denn das Gelände rund um den Burj Khalifa ist riesig, fanden wir schließlich einen freundlichen Portier, der uns zum offiziellen Eingang verwies – natürlich durch die Dubai Mall. Dort wurden wir von einer imposanten Eingangshalle mit prächtigen Doppeltüren empfangen, die von zwei Herren in Uniform geöffnet wurden. Wie sich später herausstellte, waren wir tatsächlich durch den VIP-Eingang gekommen. Die „normalen“ Eingänge bestehen wohl aus einfachen Dreh- und Schiebetüren (bei einer Mall mit einer Fläche von über einer Million Quadratmetern auch nicht verwunderlich).
Auf dem Weg zur Spitze der Welt
In der Mall folgten wir den Schildern zur „Top of the World Experience“. Das echte VIP-Feeling setzte sich dann bei der Aussichtsplattform fort: Trotz einer gewaltigen Menschenmenge konnten wir ohne Wartezeit durch den VIP-Eingang direkt weiter – Snacks und Getränke inklusive. Meine Begeisterung stieg, als wir wie „kleine Scheichs“ an den anderen Besuchern vorbeizogen und es uns in einem exklusiven Lounge-Bereich gemütlich machten, wo wir auf die restliche Gruppe und unseren Guide warteten.
Schließlich ging es los – die Sicherheitschecks waren auf Flughafenniveau, inklusive Gepäckkontrollen und Metalldetektoren. Nach einem ersten Lift in die 125. Etage stiegen wir in einen zweiten Lift um, der uns in die 148. Etage auf 555 Meter Höhe brachte. Dieser Lift ist angeblich der schnellste der Welt und brachte uns mit knapp 10 Metern pro Sekunde nach oben. In unter einer Minute waren wir angekommen, und die Aussicht? Einfach surreal. Der Anblick, das Gefühl der Höhe und das Wissen, über eine halben Kilometer über der Erde zu stehen, hinterließen definitiv Eindruck.




Ein teures Erinnerungsfoto und eine Lektion in Luxus
Natürlich wollten wir die Gelegenheit nutzen, um ein Erinnerungsfoto machen zu lassen. Doch als uns der Fotograf nach fünf Bildern einen Preis von umgerechnet 480 € nannte, wurde mir kurz schwindelig – und das lag nicht an der Höhe. Nach einigem Verhandeln einigten wir uns auf ein gedrucktes Bild und den Rest digital für „nur“ 90 €. Luxus in Dubai, das ist eine Welt für sich.
Nach einer kleinen Snack-Pause in der Lounge ging es für uns wieder zurück nach unten – natürlich wieder mit VIP-Vorteil. Ein einmaliges Erlebnis, das seinen Preis hatte, aber definitiv wert war.


Die Dubai Mall: Ein Einkaufsparadies (und das Museum der anderen Art)
Wieder in der Dubai Mall angekommen, beschlossen wir, das gigantische Shoppingparadies zu erkunden. Die Auswahl an Marken war einfach unbeschreiblich. Und wenn wir dachten, wir hätten alles gesehen, entdeckten wir die schwebende Eislaufhalle und das gigantische Aquarium mit einer riesigen LED-Leinwand darüber – perfekt, um eine Runde zu zocken (meine kleine Traumvorstellung). Nach der Extra-Dosis Luxus dachten wir uns, dass etwas Bildung nicht schaden kann, also versuchten wir unser Glück im „Museum of the Future“. Nach einigem Suchen und einer großen Menschenmenge später fanden wir jedoch heraus, dass das Museum bereits einen Monat im Voraus ausgebucht ist. Ein Museum! Das war dann selbst für Dubai außergewöhnlich.





Dinner und Fountain-Show – Perfektion zum Tagesabschluss
Zum Abendessen wollten wir noch die berühmte Dubai Fountain-Show genießen. Nach längerer Recherche und dem Ausschluss diverser Restaurants (hohe Mindestpreise, Kleiderordnung und Preise jenseits von gut und böse) fand Mili schließlich über Instagram das perfekte Lokal: „Doors“. Glücklicherweise kamen wir früh an und ergatterten einen Tisch mit direktem Blick auf die Fountain-Show – aus der ersten Reihe, und das gemütlich sitzend im dritten Stock der Dubai Mall.
Das Dinner? Einfach himmlisch! Die Vorspeise bestand aus Tintenfisch-Tempura mit Chilli-Lemon Sauce, gefolgt von einem Steakburger für Mili und einem butterweichen Steak mit Schwammerlrisotto für mich. Der krönende Abschluss: ein Cocktail mit flüssigem Stickstoff und Goldflocken. (Ja, Gold! Sieb wird gestellt.) Die Fountain-Show vor uns, gute Musik im Hintergrund und das köstliche Essen – ein Moment, der kaum zu toppen ist.






Rooftop-Cocktail und Gute Nacht
Zum Abschluss des Tages ließen wir uns auf der Dachterrasse unseres Hotels im 43. Stock nieder. Mit einem Cocktail in der Hand und einem herrlichen Blick über die Sheikh Zayed Road ließen wir die Eindrücke des Tages Revue passieren. Morgen treffen wir dann unseren Reiseführer Hany Mandy, um die nächsten Abenteuer zu besprechen.


Notiz am Rande: Es wurde ein neuer persönliche Schrittrekord von 28.162 Schritten aufgestellt!
In diesem Sinne, Ende von Tag 2 – bis morgen!