01-Dubai | Tag 03 | Reiseleiter, Strand und libanesisches Dinner
Tag 3: Beratung, Strandgenuss und das perfekte Abendessen
Unser dritter Tag in Dubai begann, wie der vorherige: mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel. Heute war jedoch kein großer Plan angesetzt, außer einem Treffen mit unserem DerTour-Reiseleiter Hany Mandy um 11:30 Uhr. Bereits aus früheren Reisen (speziell Malta) kannte ich die Vorteile eines ortskundigen Guides, der mit Tipps und Ortskenntnissen punktet, und war gespannt, was Hany für uns bereithielt.
Reiseleiter Hany und die goldenen Tipps
Pünktlich um 11:30 Uhr begrüßte uns Hany – ein freundlicher, aufgeschlossener Guide, der zu unserer Erleichterung fließend Deutsch sprach. Zwar hatten wir bereits einige Ideen für unsere Dubai-Zeit im Kopf, doch wir wollten die Planung und Koordination den Profis überlassen. Hany erwies sich schnell als echter Profi und gab uns eine gründliche Übersicht darüber, was in Dubai wirklich sehenswert ist und welche Attraktionen man getrost als „Touristenfalle“ abhaken kann.
Nach etwa einer Stunde und einer Menge hilfreicher Tipps – auch wie wir uns am besten in der Stadt bewegen sollten – hatten wir unsere nächsten Tage verplant und entschieden uns für drei erlebnisreiche Pakete:
- Wüstensafari (Donnerstag): Morgen geht’s in die Wüste! Aber nicht irgendeine: Wir wählten das teuerste Paket, das rote Sanddünen beinhaltet und mir erlaubt, sowohl den Jeep als auch den Buggy selbst zu fahren. Kameltour, Sandboarding, BBQ und Abendshow unter Sternen inklusive. Klar, Luxus geht vor!
- Abu Dhabi Tour (Samstag): Ein Tagesausflug in die Hauptstadt, um die Sheikh Zayed Moschee und weitere Highlights kennenzulernen.
- Private Mega-Dubai-Tour (Sonntag): Unser Abschlusstag mit einem privaten Guide, der uns zu Dubai’s Geheimtipps bringt, bevor wir bei einer Bootsfahrt durch die Marina und um „The Palm“ den Tag und die Reise ausklingen lassen.
Kostenpunkt für die drei Tage? Stolze 500 € pro Person – und irgendwie waren wir fast überrascht, dass es sich „so günstig“ anfühlte. Sind wir einfach schon abgestumpft oder war das Preis-Leistungs-Verhältnis tatsächlich gut?

Entspannen am Kite Beach
Nach diesem intensiven Planungsmeeting war uns nach etwas Entspannung. Also schnappten wir uns ein Taxi und fuhren zum Kite Beach – ein knapp 30-minütiger Trip. Am Strand angekommen, waren natürlich nur noch die VIP-Liegen in vorderster Reihe frei (okay, vielleicht war 13:30 Uhr etwas spät), aber für ein paar Euro mehr ließen wir uns den Platz an der Sonne nicht entgehen. Schließlich lautet die Devise: nicht kleckern, sondern klotzen!
Der Strand war herrlich, der Sand fein und das Wasser? Nun, es war das erste Mal, dass ich in den Persischen Golf getaucht bin, und ich kann nur sagen: Es fühlte sich an wie ein warmes Bad – keine Abkühlung, aber unglaublich angenehm. Die Wassertemperatur lag laut Einheimischen bei 31–33 °C, und damit kann ich absolut leben.

Sonnenuntergang und Rush Hour im Dubai-Style
Wir blieben, bis die Sonne langsam rot am Horizont verschwand. Mit einer perfekt eingefangenen Zeitrafferaufnahme verabschiedeten wir uns vom Strand und schnappten uns ein Taxi zurück ins Hotel. Die Rückfahrt, obwohl nur etwa 11 Kilometer entfernt, dauerte gut 45 Minuten – Rush Hour in einer Stadt mit über 3,7 Millionen Einwohnern. Die Fahrweise der Dubaianer, nach dem Motto „der Stärkere gewinnt“, sorgte für spannende Überholmanöver. Trotzdem – und das erstaunte uns – schien es zu funktionieren. Kaum ein Auto hatte Dellen oder Kratzer. Respekt, Dubai!
Libanesisches Abendessen mit Aussicht auf die Fountain-Show
Zurück im Hotel machten wir uns frisch für das Abendessen, das diesmal im „Abd el Wahab“ im Time Out Market stattfand – ein authentisches libanesisches Restaurant mit Aussicht auf die Dubai Fountain, gegenüber von Dubai Mall und Burj Khalifa. Der Abend versprach also einen traumhaften Ausblick auf die tanzenden Wasserfontänen.
Zum Essen gab es für Milica gegrillten Lachs und dazu eine Pepsi – nein, keine Coke (kleiner Fauxpas). Für mich gab es orientalischen Hummus mit Sojok, einem würzigen Würstchen, serviert mit frischem Fladenbrot. Dazu eine Garnelenpfanne mit Koriander und Knoblauch, und das alles abgerundet mit einer Zitronen-Minz-Limonade – perfekt, um den Tag gebührend abzuschließen. Der Mix aus Geschmack, Ambiente und Fountain-Show sorgte für einen unvergesslichen Abend.



Rückkehr ins Hotel und Vorfreude auf die Wüstensafari
Gesättigt und entspannt traten wir den Rückweg zum Hotel an. Die Füße machten sich zwar noch vom gestrigen Marathon durch die Dubai Mall bemerkbar, aber das hielt uns nicht davon ab, mit voller Vorfreude auf das Abenteuer in der Wüste morgen ins Bett zu fallen. Ich werde berichten!